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Kinderparadies
Schönknecht Stendal
Rathenower Str. 16 B
39576 Stendal

Tel.: 03931 21 22 91
Fax: 03931 71 42 38

E-Mail: kinderparadies-stendal @ web.de

Unsere Öffnungszeiten
Mo.-Fr. 09.00 - 18.00 Uhr
Sa. 09.00 - 13.00 Uhr


Die Sperlings-Ida auf dem Sperlingsberg in Stendal


Als nicht Ortskundiger ist man schnell schon mal etwas verwirrt, sucht man auf der Karte oder auf Straßenschildern den Stendaler Sperlingsberg und kann diesen einfach nicht finden. Das Kinderparadies in Stendal soll doch aber am Sperlingsberg liegen, eine Sperlings-Ida gibt es dort auch. Wo finde ich denn nun das Kinderparadies in Stendal und den Sperlingsberg und was ist die Sperlings-Ida?

Bild Der Sperlingsberg
Im historischen Stadtzentrum von Stendal gelegen ist der Sperlingsberg ein zentraler dreieckiger kleiner Platz, hier treffen die südliche Breite Straße, der Schadewachten und die Rathenower Straße zusammen. Im Volksmund ist dieser Platz bei den Altmärkern und Stendalern jedoch seit jeher der Sperlingsberg. Hier begann die Marktsiedlung heute die schöne Einkaufs- und Fußgängerzone. Am Platz sind heute ca. 20 Fachgeschäfte und Dienstleister, Spielwaren und Kindermoden kauft man in der Hansestadt Stendal hier gern im Kinderparadies.

Die Sperlings-Ida
Auf dem Sperlingsberg befindet sich seit dem 19. August des Jahres 1906 ein Brunnen, welcher an diesem Tag zu Ehren Dr. Friedrich Hermann Haackes eingeweiht wurde. Im Brunnen steht auf einer Säule eine Vögel fütternde Frau. Sie ist ein Symbol für Wohltätigkeit und Barmherzigkeit. Der Arzt und Helfer der Armen erwarb große Verdienste während der Choleraepidemie im Jahre 1873 in Stendal. Zur Ehrung und Erinnerung an den  “Cholera-Doktor“ Haacke, einem Ehrenbürger unserer Hansestadt, wurde der Haacke-Brunnen errichtet. Im Volksmund wird die taubenfütternde Frauenfigur  “Sperlingsida“  genannt, denn neben Tauben sind hier Sperlinge regelmäßig auch zu sehen. Kunstgeschichtlich ist dieser Brunnen von besonderer Bedeutung, da er als erster bemalter Steinbrunnen in Deutschland gilt. Aufgrund von Verwitterung ist heute die Bemalung leider nicht mehr vorhanden. Der Berg rührt daher, dass er so hoch ist wie Sperlinge, aber tatsächlich muss man von der Marienkirche bis zum Sperlingsberg auch eine Steigung von 50 cm überwinden.

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